Solar Panels für den Balkon – Technik, Wissen, Rat Balkon Solaranlagen – alles über Solar Panels für den Balkon

Den eigenen Öko-Strom erzeugen und Energiekosten senken? Mit einer Balkon Solaranlage ist dieser Wunsch für fast jeden Haushalt mit einem Balkon erfüllbar. Alles was dazu nötig ist, sind Solar Panels für den Balkon, ein Wechselrichter sowie eine Steckverbindung zum Hausstromnetz. In unserem Balkon Solaranlagen Artikel erklären wir, was es alles zu beachten gilt und wie man mit Solar Panels für den Balkon zum Selbstversorger mit Ökostrom wird.

Die priLight 45° Balkon Solaranlage von priwatt eignet sich aufgrund ihrer Leichtbauweise sehr gut für kleine Balkons

Was versteht man unter einer Balkon Solaranlage?

Eine Balkon Solaranlage ist eine einfache, kleine Ausführung einer Photovoltaik-Anlage, die auf dem Balkon aufgestellt oder am Balkongeländer montiert wird. Die Balkon Solaranlage erzeugt Gleichstrom, der über einen Inverter bzw. Wechselrichter in haushaltsüblichen Wechselstrom umgewandelt und dann über eine Steckdose in das Hausstromnetz eingespeist wird.

Was sind die besten Balkon Solaranlagen?

Wer seinen eigenen Ökostrom mit Solar Panels für den Balkon erzeugen will, hat mittlerweile eine große Auswahl. In unserem großen Balkonkraftwerk Check empfehlen wir folgende Balkon Solaranlagen:

  • priwatt priFlat Duo Balkon Solaranlage – Empfehlung der Redaktion für Sorglos-Paket
  • Yuma Balcony 580 Balkon Solaranlage – Empfehlung der Redaktion für große Balkone
  • priwatt priLight 45 Grad Balkon Solaranlage – Empfehlung der Redaktion für Mieter mit kleinem Balkon
priLight
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Welche Bezeichnungen gibt es für Balkon Solaranlagen?

Die kleinen Balkon Solaranlagen werden oft auch Solar Panels für den Balkon, Mini PV-Anlage, Mini-Solaranlage, Mini-Photovoltaik-Anlage, Balkonkraftwerk sowie Balkonmodule oder Plug & Play-Solaranlage genannt. Letzteres, weil Wechselrichter (Inverter), Panels und das Hausstromnetz über Steckverbindungen miteinander verbunden werden.

Wie funktioniert eine Balkon Solaranlage?

Eine Balkon Solaranlage besteht mindestens aus einem Solar Panel für den Balkon und einem Wechselrichter (Inverter). Anlagen mit einem Modul leisten in der Regel um die 300 Watt peak (Wp). Das ist die maximale Leistung, welche die Solarmodule erreichen können. Balkon Solaranlagen mit zwei Solarmodulen sind meist für eine Stromerzeugung der maximal erlaubten 600 Watt ausgelegt.

Die Ausrichtung der Solar Panels für den Balkon sollte so erfolgen, dass möglichst viel Sonneneinstrahlung erfolgt. Der erzeugte Strom wird in das Stromnetz eingespeist. Von dort versorgt der Ökostrom Elektrogeräte wie Fernseher, Computer oder Waschmaschine mit Energie. Reicht der Strom nicht aus, um alle Endgeräte zu versorgen, oder es wird zu wenig Eigenstrom erzeugt, wird zusätzlich Strom vom Energieversorger mitverwendet. Während der Energieeinspeisung von den Solar Panels für den Balkon läuft der Stromzähler langsamer. Wird zum Beispiel nachts kein eigener Strom erzeugt, kommt nur Strom vom Energieversorger zum Einsatz und der Stromzähler läuft schneller.

Wie funktionieren Inverter und Solar Panels für den Balkon?

Kleinere Balkon Solaranalagen bestehen meist aus nur einem Panel, das zirka 300 Wp leistet oder aus zwei Solar Panels für den Balkon. Die Maximalleistung ist begrenzt und darf in Deutschland bis zu 600 Watt betragen. Viele Solar Panels leisten Spitzenwerte, die etwas höher als 300 Watt sind. Kommen zwei zum Einsatz, ist das nicht schlimm, denn der Inverter drosselt die Strommenge auf die erlaubten 600 Watt herunter, bevor er den Strom in das Hausnetz weiterleitet.

Was muss ich bei einem Inverter für eine Balkon Solaranlage beachten?

Experten-Rat: Achten Sie beim Kauf einer Balkon Solaranlage darauf, dass der Inverter eingangsseitig mehr Strom verarbeiten kann, als die angeschlossenen Solar Panels für den Balkon abgeben. Sollten zwei Panels mit 330 Wp im Einsatz sein, sollte der Wechselrichter (Inverter) also mindestens 660 Wp verarbeiten können. Bei der Stromabgabe ins Hausnetz sollte der Wechselrichter die Strommenge dann auf maximal 600 Watt begrenzen. In unserem großen Balkonkraftwerk Test-Überblick stellen wir entsprechende Anlagen vor.

Wie hoch ist die Stromkosten-Ersparnis einer Balkon Solaranlage?

Eine wichtige Frage ist natürlich, wie hoch die Kosten des selbsterzeugten Ökostroms sind. Laut dem Statistischen Bundesamt zahlten die Haushalte in Deutschland im 2. Halbjahr 2020 durchschnittlich 31,16 Cent je Kilowattstunde Strom (Stand: 08/2021). Die Ersparnis des eigenen Balkonkraftwerks in Euro lässt sich ausrechnen, indem man die mit den Solarpanels für den Balkon Kilowattstunden Strom mit 0,3116 multipliziert.

Sind Balkon Solaranlagen erlaubt?

Ja, seit 2018 sind Balkon Solaranlagen in Deutschland erlaubt. Die Höchstleistung der Solar Panels für den Balkon darf jedoch insgesamt 600 Watt nicht übersteigen.

Kann ich eine Balkon Solaranlage an eine Steckdose anschließen?

Dürfen steckerfertige Balkon Solaranlagen selbsterzeugten Strom in einen vorhandenen Stromkreis einspeisen? Die Antwort lautet „ja“. Grundlage ist die vom Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. erarbeitete Vornorm VDE V0100-551-1 (VDE V 0100-55-1), welche die Anforderungen an die Art des Anschlusses von Stromerzeugungseinrichtungen regelt, die parallel zu einer Stromquelle (z. B. der öffentlichen Stromversorgung) betrieben werden.

Welche Steckdose benötige ich zum Anschluss einer Balkon Solaranlage?

So gut wie alle gängigen Balkon Solaranlagen gibt es in zwei Ausführungen. Zum einen mit Wieland Stecker und zum anderen mit Schuko Stecker. Dabei handelt es sich um die Steckdose, in die der Strom von den Solar Panels für den Balkon eingespeist wird. Wieland- oder Schukostecker? Über eine Pflicht zur Nutzung eines Wieland-Steckers herrscht Rechtsunsicherheit. Wir empfehlen die Verwendung eines Wieland-Steckers, der die Normen des VDE Vereins erfüllt. Im Zweifelsfall kann der Nutzer damit belegen, dass er sich mit der Einhaltung der VDE Normen an die „allgemein anerkannten Regeln der Technik“ gehalten hat und ggf. rechtliche Nachteile vermeiden.

Was kostet eine Balkon Solaranlage?

Die Preise für eine gute Balkon Solaranlage reichen von zirka 500 Euro bis zu gut 1.000 Euro für eine Do It Yourself-Lösung, bei der die Solar Panels für den Balkon, Wechselrichter und Befestigungsmaterial bzw. Aufsteller enthalten sind. Hinzu kommen meist noch die Kosten für einen Schuko- oder Wieland-Stecker. Hier reichen die Kosten – je nach Kabellänge – von zirka 20 bis 100 Euro. Wer noch keine Außensteckdose an seinen Balkon hat, muss auch hier nochmals mit Installationskosten rechnen (Stand: 08/2021).

Einige Anbieter bieten auch einen Komplett-Service an, der Material, Installation und Anmeldung der Solaranlage beinhaltet.

Muss ich meine Balkon Solaranlage anmelden?

Eine Balkon Solaranlage benötigt eine Anmeldung bei der Bundesnetzagentur im Marktstammdatenregister sowie beim Netzbetreiber. Die Anmeldung bei der Bundesnetzagentur ist kostenlos und muss nicht persönlich vorgenommen werden. Das bedeutet, sie kann auch von einem Bekannten oder einer Elektrofachkraft vorgenommen werden, welche die Installation durchgeführt hat. Während die Anmeldung bei der Bundesnetzagentur genormt ist, hängt der Aufwand für die Anmeldung beim Netzbetreiber von dessen Vorgaben ab. Hier ist oft ein Anruf oder der Besuch der Webseite empfehlenswert.

Wie wird eine Balkon Solaranlage installiert?

Die Installation einer Balkon Solaranlage und der Solar Panels für den Balkon erfolgt in 10 Schritten:

  1. Balkon Solaranlage Kosten ermitteln
  2. Freigabe vom Vermieter/WEG erwirken
  3. Stromzähler prüfen und ggf. Wechsel beantragen
  4. Haus-Stromnetz technisch prüfen lassen
  5. Optimalen Standort für die Solar Panels für den Balkon ermitteln
  6. Stecker für die Balkon Solaranlage ermitteln: Wieland- oder Schukostecker?
  7. Die richtige Balkon Solaranlage kaufen: Pakete im Vergleich
  8. Anmeldung der Balkon Solaranlage beim Netzbetreiber
  9. Balkon Solaranlage bei Bundesnetzagentur anmelden
  10. Einspeisung der Balkon Solaranlage messen

 

Ulrich Klein

Alexa-Evangelist und Digital Native. Schrieb vor seinem Start bei home&smart als freier Technikjournalist und Redakteur für verschiedene Verlage und Redaktionen, u.a. T3 (Tomorrow's Technology Today), Süddeutsche Zeitung, connect, Handy Magazin, iBusiness oder magnus.de. Spricht fließend Alexa und testet gerne Geräte, die den Alltag smarter machen, wie intelligente Lautsprecher, eBook Reader, Tablets oder Bluetooth-Kopfhörer. Spezialthemen: Smartphones, Mähroboter, Einbruchschutz.

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