Welche Smart Home Anwendungen lohnen sich? Diese Top 7 Möglichkeiten bietet ein Smart Home

Ein Smart Home ist längst nicht mehr nur Teil eines Science-Fiction Films. In einfachen Schritten können sich Nutzer mittlerweile ein automatisiertes Zuhause ganz einfach selbst einrichten. Doch welche Möglichkeiten bietet ein Smart Home? Wir zeigen, wie ein Smart Home aussehen kann und verraten sieben Bereiche, in denen sich eine smarte Steuerung besonders lohnt.

Wir zeigen die besten Smart Home Möglichkeiten und Anwendungen

Smart Home Möglichkeiten – das Wichtigste in Kürze

Ein Smart Home bietet viele Möglichkeiten in folgenden Kategorien:

  • Mehr Komfort: Nutzer müssen keine Wege mehr zurücklegen, um Geräte zu bedienen. Es genügen Sprachbefehle oder bestimmte App-Einstellungen. Man selbst kann bequem auf der Couch liegen bleiben oder muss nicht einmal zuhause sein.
  • Energieeffizienz: Smarte Zwischenstecker oder Thermostate sorgen dafür, dass Strom und Energie nur dann verbraucht wird, wenn wirklich jemand zuhause ist. Das spart Energie und Geld.
  • Hohe Sicherheit: Mit zahlreichen intelligenten Komponenten erhöhen Nutzer ihre Sicherheit und die des Hauses. Dazu zählen beispielsweise Überwachungskameras und Bewegungssensoren zum Schutz gegen Einbrecher, sowie smarte Warnmelder zum Erkennen von Feuer, Gasen oder Wasserschäden für eine umfassende Gebäudesicherung.

Smart Home Möglichkeit 1: Den Komfort durch Haushaltshelfer erhöhen

Jeder hat gerne eine saubere Wohnung. Die dafür nötigen Haushaltsaufgaben sind dabei weniger beliebt. Gut, dass es Saugroboter gibt. Diese übernehmen immer mehr nicht nur das Saugen, sondern auch das Wischen. Das heißt, für die Grundreinigung müssen Smart Home Fans keinen Finger mehr krumm machen.

Es gibt jedoch noch weitere Bereiche, in denen kleine Haushaltshelfer den Alltag erleichtern. Beispielsweise Fensterputzroboter, die die sonst lästige Reinigung der Scheiben übernehmen. Mähroboter sorgen außerdem für einen gepflegten und kurz geschnittenen Rasen und erleichtern die Gartenarbeit.

Anwendungsfall 2: Den Komfort im Smart Home durch Wenn-Dann-Abfolgen erhöhen

Einige tägliche Routinen sind unangenehm und kosten unnötig Zeit. Für Langschläfer zählt u. a. das frühe Aufstehen dazu. Eine Smart Home Möglichkeit besteht darin, verschiedene Geräte durch Wenn-Dann-Abfolgen zu verbinden und Anwendern Arbeit abzunehmen.

Morgens können Nutzer daher beispielsweise den schrillenden Wecker durch eine smarte Lichtsteuerung ersetzen. Jene erhellt langsam das Licht, was einem Sonnenaufgang ähnelt. Währenddessen startet ein WLAN-Lautsprecher die Lieblingsplaylist auf Spotify automatisch und das intelligente Thermostat erwärmt bereits das Bad. Eine mit einem WLAN-Zwischenstecker verbundene Kaffeemaschine kann automatisch bereits Kaffee in die Tasse gießen, damit Nutzer den Tag angenehm und komfortabel starten. Smarte und automatisierte Routinen nehmen zudem Nutzern Arbeit ab, da sie nicht selbst das Licht oder den Lautsprecher einschalten müssen.

Smart Home Systeme, wie wibutler oder eNet SMART HOME erlauben die Verbindung zwischen Geräten von unterschiedlichen Herstellern. Eine komfortable Wenn-Dann-Abfolge funktioniert z. B. auch mit einem Helligkeitssensor, der bei Sonneneinstrahlung die Jalousien herunterfahren lässt. Das bietet den zusätzlichen Vorteil, dass sich im Sommer die Räume nicht so schnell aufheizen.

Smart Home Möglichkeit 3: Durch Heizungsthermostate Geld und Energie sparen

Eine smarte Heizungssteuerung lohnt sich im wahrsten Sinne des Wortes. Bewohner heizen in diesen Fällen nämlich effizient und nur dann, wenn wirklich jemand zuhause ist. Das spart im Schnitt bis zu 20 Prozent Energie.

In Verbindung mit Fenstersensoren erkennen einige Modelle außerdem, ob ein Fenster offensteht und pausieren automatisch den Heizvorgang. Die beliebte Heizungssteuerung tado schafft das sogar ganz ohne zusätzliche Sensoren. Damit vermeiden Nutzer das „für draußen Heizen“. Dank einer App-Steuerung lassen sich die Temperaturen auch von unterwegs aus anpassen. Teure Fehler, wie vor der Fahrt in dem Urlaub die Heizung aus Versehen auf maximaler Temperatur zu lassen, gehören damit der Vergangenheit an.

Einige Nutzer haben beim Thema Smart Home Sicherheitsbedenken, wenn das System eine dauerhafte Internetverbindung benötigt. Das muss nicht sein, denn professionelle Smart Home System wie wibutler können optional auch offline genutzt werden. Statt sich mit WLAN zu connecten, bauen solche Systeme ein lokales Netzwerk auf. Eine Online-Verbindung ist dann nur ab und zu für neue App-Funktionen oder Updates nötig. Dass man mit smarten Thermostaten ohne WLAN-Verbindung im Kalten sitzen muss, ist daher nicht zwingend der Fall, wenn das System den Offline-Betrieb unterstützt.

Eine Sorge bei smarten Komponenten besonders beim Einsatz im Schlafzimmer ist die Strahlenbelastung durch die genutzte Funkverbindung. Achten Nutzer hier beispielsweise darauf, dass intelligente Thermostate EnOcean oder ZigBee nutzen, ist die Belastung geringer als bei vergleichbaren Modellen, die reine WLAN-Lösungen sind.

Smart Home Möglichkeit 4: Herkömmliche Geräte mit WLAN-Steckdose smart machen

Es sind die kleinen Dinge, die am Ende die Stromrechnung in die Höhe schnellen lassen. Ein Faktor ist, wenn Nutzer viele Geräte nicht komplett ausschalten, sondern im Standby-Modus betreiben. Die Lösung ist eine smarte WLAN-Steckdose. Mit ihrer Hilfe sind auch herkömmliche Geräte per App oder Sprachbefehl bedienbar. Einige Modelle besitzen sogar einen integrierten Verbrauchsmesser. Das heißt, dass Stromfresser einfach erkennbar sind und Bewohner sie auswechseln können.

Smarte Anwendung Nummer 5: Mit smarte Lichtsteuerung Stolperfallen vermeiden

Die meisten Unfälle passieren im eigenen Zuhause. Mit einer intelligenten Lichtsteuerung bringen Bewohner Licht ins Dunkle. Bereits in der Einfahrt können Sensoren erkennen, dass die Familie mit dem Auto nach Hause kommt und bei Nacht die Beleuchtung im Hof aktivieren. Stolperfallen, wie Treppenstufen werden so gut ausgeleuchtet. Auch im Innenbereich sorgt eine intelligente Beleuchtung dafür, dass Nutzer z. B. mit einem Wäschekorb in der Hand die Lichter automatisch einschalten können und beim Gang in den Keller nicht stürzen. Das ist sicher und komfortabel.

Beliebt sind daher Wenn-Dann-Regeln zwischen Bewegungsmeldern und smarten Beleuchtungskomponenten, wie z. B. von Philips Hue.

Smart Home Anwendungsfall 6: Einbrecher frühzeitig abschrecken

Während des Urlaubs haben viele Personen Angst vor einem Einbruch. In einem Smart Home lassen sich jedoch sogenannte Anwesenheitssimulationen erstellen, damit keiner merkt, dass aktuell niemand da ist. Eine automatische Rollladensteuerung fährt Jalousien und Co. zu wechselnden Zeiten hoch- bzw. herunter, Lichter schalten sich ein und aus.

Weitere Sicherheitsmaßnahmen sind Überwachungskameras, die mit einem Bewegungsmelder ausgestattet sind. Per App sehen Nutzer auch aus der Ferne, wer sich auf dem Grundstück befindet. Ein lauter Alarm und helle Lichter können zusätzlich auf Einbrecher abschreckend wirken. Sensoren registrieren, ob Fenster oder Türen geöffnet werden.

Smart Home Möglichkeit 7: Durch Smarte Warnmelder die Sicherheit erhöhen

Klassische Rauchmelder schlagen Alarm, sobald sie Rauch und Feuer registrieren. Das ist wichtig, wenn Bewohner sich gerade zuhause befinden. Doch ist niemand da, hilft auch ein lauter Alarm nichts. Eine praktische Alternative dazu sind smarte Modelle, bei denen parallel zum lokalen Alarm auch eine Push-Nachricht an das Smartphone der Nutzer gesendet wird.

Eine sichere Wenn-Dann-Abfolge wäre beispielsweise, dass die Rollläden bei einem Alarm automatisch hochfahren und Fluchtwege ermöglichen. Weitere Sicherheitsmaßnahmen sind Warnmelder, die auch Kohlenstoff erkennen und das geruchslose Gas registrieren. Flüssigkeitssensoren informieren außerdem frühzeitig über einen Wasserschaden und erkennen, wenn die Waschmaschine Wasser verliert.

Fazit zu Smart Home Möglichkeiten und Empfehlungen

Unser Smart Home Möglichkeiten Überblick zeigt, dass die drei Aspekte Komfort, Effizienz und Sicherheit in vielen Bereichen einfach und schnell umsetzbar sind. Wer sich bei der Auswahl eines Smart Home Systems und Geräten unsicher ist, dem empfehlen wir unseren Smart Home System-Ratgeber.

Im Smart Home reagieren smarte Geräte auf Knopfdruck. Idealerweise über eine einheitliche App oder einen Sprachassistenten, wie Alexa oder Google Assistant. Ein echtes Smart Home basiert auf einer Zentrale. Jene fungiert als Herzstück eines Systems und sichert die Kommunikation zwischen verbundenen Komponenten. Ein Beispiel ist die wibutler-Zentrale, über die Nutzer sogar Geräte von verschiedenen Herstellern verbinden und steuern können.

Nicht alle smarten Geräte können miteinander kommunizieren. Nutzer sollten daher auf die unterstützten Funkstandards achten. Besonders bekannte ist z. B. WLAN. Manche Geräte unterstützen WLAN und Bluetooth. Echo 4 besitzt als Smart Speaker sogar einen integrierten ZigBee Hub und kann auch als smarte Steuerzentrale dienen. Entscheiden sich Nutzer für wibutler, werden sogar noch mehr Standards unterstützt. Neben WLAN auch ZigBee, EnOcean und Z-Wave.

Was kann ich mit Smart Home alles machen?

Ein Smart Home ermöglicht die automatisierte Steuerung von verschiedenen Komponenten. Dazu zählen beispielsweise die Heizung, Rollläden, Lichter, aber auch smarte Helfer, wie Mäh- oder Saugroboter. Die Vorteile eines Smart Homes sind die Erhöhung des Komforts, der Sicherheit und Energieeffizienz. Verschiedene Komponenten können untereinander kommunizieren und in Abhängigkeit reagieren. Beispielsweise startet der smarte Lautsprecher die Musik, wenn der Rollladen morgens hochfährt und Nutzer eine Weckroutine erstellt haben.

Der Komfort entsteht, da die Steuerung der Smart Home Geräte per Smartphone App oder Sprachbefehl möglich ist. Idealerweise müssen sich Nutzer nicht in der eigenen Wohnung oder im Haus befinden, um Einstellungen vorzunehmen.

Welche Geräte lassen sich durch Smart Home steuern?

Die Auswahl an Geräten, die sich durch ein Smart Home steuern lassen, ist mittlerweile sehr groß. Einige Beispiele für Möglichkeiten sind:

  • Heizungssteuerung z. B. Thermostate
  • Smarte Lichtsteuerung, intelligente LED-Birnen, Lichtstreifen, Lampen
  • Sicherheitskomponenten, wie z. B. Überwachungskameras, Rauchmelder, Tür- und Fensterkontakte
  • Smarte Lautsprecher zur Sprachsteuerung und für Entertainment, z. B. Amazon Echo Lautsprecher und Google Nest Audio
  • Smarte Haushaltshelfer, wie z. B. Saugroboter, Mähroboter oder Poolroboter
Melanie Baumann

Melanie Baumann gehört als Kind der 90er zum festen Bestandteil der Second-Screen-Gesellschaft. Aufgewachsen mit Handys, bei denen die Internetnutzung noch nicht zum Standard gehörte, ist sie heute begeistert von der überall verfügbaren Onlinewelt.

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