Intelligente Geräte steuern: Sprachsteuerung, App und Co. Smart Home Steuerung im Überblick – das müssen Sie wissen

Ein Smart Home verspricht Komfort und viele weitere Vorteile. Nutzer profitieren zudem von den verschiedenen Steuerungsmöglichkeiten. Kompatible Geräte hören dank Sprachassistenten auf Zuruf oder lassen sich auch von unterwegs aus bedienen, ohne in der Nähe vom Zuhause sein zu müssen. In unserem Smart Home Steuerung Überblick zeigen wir, welche Möglichkeiten der Bedienung bestehen und was Anwender beachten sollten.

Wir zeigen verschiedene Möglichkeiten, mit denen sich ein Smart Home steuern lässt

Das Wichtigste in Kürze zu Smart Home Steuerung

Ein Smart Home besteht aus intelligenten Geräten, die Nutzer auf verschiedene Arten steuern können. Was dabei wichtig ist, haben wir folgend zusammengefasst:

  • Smart Home Bereiche: Nutzer können im Smart Home zahlreiche Geräte und Komponenten steuern. Das ist komfortabel und energieeffizient, wie beispielsweise die Heizungs- oder Lichtsteuerung. Durch smarte Komponenten, wie Überwachungskameras, wird außerdem die Sicherheit erhöht.
  • Smart Home Varianten: Es gibt geschlossene und offene Systeme. Geschlossene Systeme sind nur mit herstellereigenen Geräten kompatibel, offene Systeme bestehen aus herstellereigenen Komponenten und Nutzer können auch Produkte anderer Hersteller einbinden.
  • Steuerungsmöglichkeiten: Smarte Komponenten lassen sich per Sprache, via App oder auch haptisch über eine Fernbedienung oder herkömmliche Schalter steuern.

Smart Home Steuerung – offenes oder geschlossenes System?

Die Einfachheit eines Smart Homes entsteht, wenn Nutzer viele smarte Geräte über ein einziges Tool einheitlich einbinden und steuern können. Zur Auswahl stehen offene und geschlossene Systeme. Bei einem geschlossenen System lassen sich nur Geräte eines Herstellers untereinander verbinden. Bei offenen Systemen können Nutzer Lösungen verschiedener Marken und Hersteller einbinden und miteinander in Beziehung setzen.

Das sind die Vorteile eines geschlossenen Smart Home Systems

Ein geschlossenes System, zu denen zum Beispiel Homematic IP oder Loxone zählen, hat folgende Vorteile:

  • Bedienung über eine einzige App oder Web-Oberfläche
  • Leichte Einrichtung, reibungslose Verknüpfung von Geräten
  • Geräte arbeiten optimal zusammen

Das sind die Nachteile eines geschlossenen Smart Home Systems

Ein geschlossenes System hat jedoch auch Nachteile:

  • Komponentenauswahl auf Herstellerprodukte beschränkt. Fehlt beispielsweise eine smarte Heizungssteuerung, muss die Lücke durch ein zusätzliches System ergänzt werden. Das schwächt den Bedienkomfort, wenn mehrere Apps oder Smart Home Hubs genutzt werden müssen
  • Hersteller von Billig-Systemen verschwinden oft schnell vom Markt und das System wird nicht mehr gewartet
  • Nutzer gehen eine hohe Herstellerbindung ein und haben keine Alternativen zu günstigeren Alternativ-Geräten

Das sind die Vorteile eines offenen Smart Home Systems mit Smart Home Zentrale

Teil-offene und offene Smart Home Systeme mit eigener Smart Home Zentrale erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit. Beispiele wie eNet SMART HOME oder wibutler bieten eine große Flexibilität, da sie zahlreiche Geräte von verschiedenen namhaften Herstellern unterstützen und die Bedienung von unterschiedlichen Geräte über eine einzige App zulassen – ein Merkmal, das früher geschlossenen Systemen vorbehalten war. Weitere Vorteile sind:

  • Große Geräteauswahl verschiedener Hersteller und Marken
  • Bedienung aller Geräte mit einer einzigen App, wie bei einem geschlossenen System
  • Herstellerunabhängige Verbindungsmöglichkeiten
  • Oft werden mehrere Funkprotokolle gleichzeitig unterstützt
  • Viele Hersteller arbeiten untereinander zusammen und bilden Produktallianzen. In der wibutler alliance haben sich beispielsweise 34 Unternehmen zusammengeschlossen. Das System ermöglicht seinen Nutzern die Einbindung von über 250 kompatiblen Geräte

Das sind die Nachteile eines offenen Smart Home Systems

Neben den Vorteilen eines offenen Smart Home Systems, gibt es aber auch wenige Nachteile:

  • Nutzer müssen die Kompatibilität vor dem Kauf prüfen. Andernfalls lassen sich Geräte womöglich schlecht oder gar nicht integrieren, sodass sie sich als Fehlkauf erweisen
  • Einbindung kann kompliziert sein, Funktionen manchmal eingeschränkt
  • Manchmal müssen mehrere Apps installiert werden

Diese Steuerungsmöglichkeiten gibt es in einem Smart Home

Ein Smart Home bietet zahlreiche Möglichkeiten. Dazu zählen beispielsweise eine smarte Lichtsteuerung oder Heizungssteuerung. Dank einer intelligenten Rollladensteuerung können Nutzer auch die Sicherheit ihres Zuhauses erhöhen und eine Anwesenheitssimulation starten, wenn sie im Urlaub sind. Wer sich für ein Smart Home interessiert, fragt sich jedoch nicht nur, was er automatisieren kann, sondern auch wie er Komponenten steuern kann. Je nach Smart Home System gibt es zahlreiche Steuerungsmöglichkeiten, die wir im Folgenden ausführen.

Smart Home durch Sprache komfortabel steuern

Was für viele Personen nach Zukunftsmusik klingt, hat längst Einzug in zahlreiche Wohnungen und Häuser gefunden. Beliebte Lösungen für die Sprachsteuerung sind Amazons Sprachassistentin Alexa oder das Pendant Google Assistant von Google. Offene Systeme mit eigener Smart Home Zentrale wie wibutler unterstützen die Alexa Sprachsteuerung für ihre Geräte. Das System wird dann über einen Alexa Skill mit der Sprachassistentin verbunden.

Das sind die Vorteile einer Smart Home Sprachsteuerung

  • Hoher Komfort
  • In ihrer Beweglichkeit oder Sehkraft eingeschränkte Nutzer können Geräte problemlos bedienen
  • Anwender sparen Weg zum Gerät oder Smartphone
  • Komplexe Smart Home-Routinen können mit nur einem Sprachbefehl gestartet werden

Das sind die Nachteile einer Smart Home Sprachsteuerung

Sprachsteuerung bedeutet, dass die Nutzer einen Lautsprecher mit Mikrofon benötigen, der Informationen in die Cloud sendet. Die Notwendigkeit, dass das Mikrofon so gut wie immer auf Aufnahme steht, bereitet vielen Nutzern Datenschutzbedenken. Praktisch ist jedoch, dass Lösungen auf ein Aktivierungswort setzen. Bei Amazons Sprachassistentin lautet dies zum Beispiel „Alexa“. Anfragen werden erst nach diesem Weckwort gespeichert und in die Cloud gesendet. Zudem haben Nutzer die Wahl, Befehle wieder zu löschen. Wer dennoch Sorgen hat, kann bei den meisten Smart Home Speakern die Mikrofone haptisch per Taste abschalten.

Smart Home Steuerung per App – auch von unterwegs aus

Das Smartphone ist für viele Personen ein täglicher Begleiter geworden. Als Marotte gilt es, wenn Nutzer zu viele Apps auf ihrem Handy haben. Ein Nachteil ist das auch bei Smart Home Geräten unterschiedlicher Hersteller, bei denen Nutzer jedes Gerät mit einer eigenen App steuern müssen. Niemand möchte Zeit verschwenden, um für unterschiedliche Anwendungen die jeweilige App aufrufen zu müssen. Einfacher und intuitiver sind deshalb Geräte-offene Smart Home Systeme, bei der die Anwender mit nur einer App alle eingebundenen Geräte im Smart Home bedienen können.

Alternativ zum Smartphone können sich Nutzer zudem für ein Tablet entscheiden, das sie an einem bestimmten Ort zuhause installieren. Das hat den Vorteil, dass alle Familienmitglieder am einfachsten auf Geräte im Smart Home zugreifen können.

Das sind die Vorteile einer Smart Home App-Steuerung

  • Geräte können ortsunabhängig gesteuert werden: Bequem vom Sofa, Büro oder vom Urlaub aus
  • Mehr Sicherheit dank Anwesenheitssimulationen
  • Nutzer können z. B. noch im Auto Räume aufheizen lassen, bevor sie nach Hause kommen
  • Einige Smart Home Apps erlauben das Verteilen von Nutzungsrechten
  • App erstellt Informationen zum Beispiel über den Stromverbrauch von Geräten
  • Benachrichtigungen von Smart Home Geräte erreichen Nutzer per Push-Benachrichtigung auf dem Handy
  • Wenn-Dann-Regelungen erstellbar

Das sind die Nachteile einer App-Steuerung

  • Ältere Nutzer könnten mit einer App-Steuerung Probleme haben
  • Ist der Akku des Smartphones leer, können Nutzer aus der Entfernung nicht mehr auf kompatible Geräte zugreifen. Zuhause ist das weniger ein Problem, da sie alternativ auf andere Bedienmöglichkeiten zurückgreifen können, wie beispielsweise die Sprachsteuerung, denn die Stimme ist immer dabei

Smart Home per Schalter oder Fernbedienung steuern

Veränderungen sind gut, doch einige Gewohnheiten möchten Nutzer nicht ablegen. Das gilt beispielsweise für das Drücken von Tasten, wie bei einer Fernbedienung oder bei einer smarten Lichtsteuerung möchten einige nicht auf einen haptischen Lichtschalter verzichten. Der Vorteil ist, dass herkömmliche Lichtschalter sich durch Funkschalter ersetzen lassen. Das bewerten wir als Vorteil und empfehlen dies bei Wunsch bei der Wahl eines Smart Home Systems zu berücksichtigen. Intelligente Lichtlösungen, wie Philips Hue von Signify oder wibutler bieten kabellose Funkschalter in ihrem Produktportfolio.

Fazit zu Smart Home Steuerung im Überblick

Der Blick auf verschiedene Smart Home Systeme zeigt, dass der Trend hin zu offenen Lösungen mit Smart Home Zentrale geht. Optionen wie wibutler erlauben die Verbindung zu herstellereigenen Geräten aber setzen auch auf Markengeräte von ausgewählten, anderen Herstellern mit denen Partnerschaften bestehen. Je mehr Funkstandards eine Steuerzentrale unterstützt, desto größer ist die Geräteauswahl. Weitere Pluspunkte sind zudem eine einheitliche Steuerung über mehrere Wege: Bequem per App, Sprache oder gewohnt haptisch via Schalter oder Fernbedienung.

Melanie Baumann

Melanie Baumann gehört als Kind der 90er zum festen Bestandteil der Second-Screen-Gesellschaft. Aufgewachsen mit Handys, bei denen die Internetnutzung noch nicht zum Standard gehörte, ist sie heute begeistert von der überall verfügbaren Onlinewelt.

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